Arbeitsblatt: Ich darf selbst entscheiden, wie mein Leben aussieht

Arbeitsblatt zum Affirmation:

Ich darf selbst entscheiden, wie mein Leben aussieht.

Klicke hier!

Wie viele Affirmationen kann man gleichzeitig verwenden?

Philip stellte mir folgende Fragen:
Kann ich täglich mehrere Affirmationen verwenden oder mache ich es mir selbst dann nur schwer?
Kann ich besser nur bei einer Affirmation täglich/ wöchentlich/ monatlich bleiben?
Wenn ich nach einiger Zeit mit einer Affirmation aufhöre, falle ich dann wieder in meine alten Gewohnheiten zurück oder ist diese Affirmation dann schon gut genug in meinen Gedanken integriert?


Hier ist meine Antwort:
Ich kann deine Fragen nicht eindeutig beantworten. Es hängt immer davon ab, mit welcher Zielsetzung du deine Affirmationen verwendest und wie weit du schon beim „Lösen“ deines Problems bist.

Nimm als Beispiel, dass du es nicht schaffst eine feste Beziehung zu finden. Du hast genug von deinem Freigesellenleben und möchtest jetzt etwas daran ändern. In diesem Fall ist es eine gute Idee, um mit vielen verschiedenen Affirmationen zu arbeiten,
von „Ich bin es wert Liebe zu empfangen
über „Ich bin zu einer längerfristigen Beziehung fähig
bis hin zu „Ich vertraue anderen
(so kannst du dir sicher noch zwanzig andere und hundert davon abgeleitete Affirmationen ausdenken). Du kannst zum Beispiel 20 – 30 Affirmationen auf MP3 aufnehmen und dir regelmäßig anhören.

Kennst du allerdings durch Hilfe von Therapie, Coaching und Healingsitzungen schon die wahre Ursache deiner Beziehungsprobleme (zum Beispiel, dass du Angst hast betrogen zu werden), dann arbeitest du ganz gezielt mit ein maximal zwei Affirmationen. In unserem Fall könnten das die folgenden sein:
Ich ziehe in meinem Leben nur ehrliche Menschen an
und „Ich bin zu jeder Zeit sicher und geborgen“.

Normalerweise arbeite ich also mit mehreren Affirmationen gleichzeitig. Wenn ich allerdings ein ganz spezielles Thema behandeln möchte, dann gehe ich näher darauf ein, formuliere eine Affirmation, die das Problem in seinem Kern trifft und arbeite solange damit, bis ich fühle, dass ich diese Affirmation vollständig aufgenommen habe. Manches Mal passiert es, dass ich einen Rückfall erleide, nachdem ich gestoppt bin, bewusst mit dieser Affirmation zu arbeiten. Diese ist aber schon so stark in meinen Gedanken integriert, dass ich mich mit Leichtigkeit daran erinnere und sie wieder nach vorne hole. Oft merke ich, dass es dann nur eine Frage ist von „Oja, so war das also“ und das Problem dann unmittelbar wieder wegebbt.

Wenn du also mit einer Affirmation aufhörst, wirkt sie nur dann weiter, wenn sie wirklich in jede Faser deines Körpers aufgenommen wurde. Du fühlst das ganz von selbst. Auf einmal merkst du, dass du schon seit einiger Zeit vergessen hast, diese Affirmation zu verwenden, dein Verhalten allerdings bleibende Veränderungen zeigt. Oder dir wird mit einem Male bewusst: „Ja, das ist auch so. Ich weiß es jetzt.“ Das ist der richtige Zeit, bewusst mit einer Affirmation aufzuhören. Denkst du allerdings heimlich: „Das funktioniert doch nicht“ oder „Ich habe keine Lust mehr dazu“ oder „Ich vergesse es doch ständig“, dann kannst du dir sicher sein, dass dein Ego dabei ist deine Affirmationsarbeit zu sabotieren!

Möchtest du auf eine einfache Art und Weise erklärt bekommen, wie Positives Denken funktioniert, lies dann das neue Buch von Louise Hay: Ich bin, was ich denke!

Straffirmationen oder etwas, dass man einfach tut, wenn etwas im Leben schief geht

Wilma, eine liebe Mutter von zwei Töchtern, hat für ihre Tochter, die etwas getan hatte, wofür sie Strafe bekommen sollte, Straffirmationen bedacht. Was für eine tolle Idee! (Ich selbst finde allerdings, dass man nicht einmal von Strafe sprechen sollte, weil das eine enorm negative Ladung mit sich mitbringt, sondern einfach von etwas, dass man tut, wenn etwas im Leben schief geht.)

Mittlerweile habe ich diesen „Trick“ schon bei meinem Sohn ausprobiert, als er die Tastatur unseres Computer auf den Boden fallen lies und diese kaputt ging. Er geht sehr leichtsinnig mit Dingen um. Fünf Tage lang musste er jeden Tag schreiben:

Ich gehe respektvoll mit unseren Dingen um.

Ich hatte sogar das Gefühl, dass er es im Geheimen sogar genoss!

(Auf dem Foto ist mein Sohn zu sehen, gemeinsam mit der neuen Tastatur, die er alleine in der Stadt gekauft hat.)

Soumia und die Kraft der Gedanken beim Thaiboxen

Die niederländische Soumia (20) ist schon seit zwei Jahren Weltmeisterin in einem Sport, der vor allem bei Frauen nicht allzu bekannt ist: Thaiboxen. Vor einiger Zeit las ich in der Zeitung einen Artikel über sie, der mir deutlich machte, dass sie über enorme mentale Kräfte verfügt. Als kleines, zartes Wesen steht sie schweren und großen Frauen gegenüber und gewinnt sie letztendlich doch. Das kann nur bedeuten, dass sie sich nicht leicht einschüchtern lässt und in Gedanken ständig ihr Ziel (Überleben und Gewinnen) vor Augen hat.

Besonders ein Zitat von ihr blieb bei mir hängen:
„Manche habe soviel Angst, dass sie 50% ihrer Energie dafür verwenden. Ich habe damit kein Problem – ich bin dann schon mit 1-0 vorne.“

Ich weiß, dass sie Recht hat. Dein Gehirn für negative Gedanken (wie Angst, Sorgen, Ärger, Wut) zu verwenden, kostet enorm viel Energie. Dann bleibt nur wenig Energie über, um auf die Dinge zu fokussieren, die man tun muss.

Außerdem ist es auch ein Beweis, für die Kraft der Gedanken. Wenn ängstliche Gedanken dafür sorgen, dass die Chance einen Wettkampf zu gewinnen, sinkt, gilt das nicht nur für Thaiboxwettkämpfe, sondern für alle Situationen im Leben. Natürlich bedeutet es auch, dass aufbauende, positive Gedanken die Chancen, zu erreichen was man möchte, um einiges vergrößern.

Louise L. Hay und die Affirmation, die für jeden gilt

Vor einigen Wochen hatte ich die Ehre, Louise L. Hay, Autorin von „Heile deinen Körper“ zu interviewen. Unter anderem fragte ich sie folgendes::

Wenn eine Affirmation für alle gilt, welche würde das dann sein?

video

Weltpremiere
Mit großem Stolz kann ich verkünden, dass die Weltpremiere für das Kinderbuch von Louise L. Hay – „Ich bin, was ich denke“ - in Deutschland und den Niederlanden stattfinden wird. Bei uns wird das Buch im September erscheinen, in Amerika erst im Oktober.

Es ist ein fantastisches Buch, das jeden durch und durch mit Freude erfüllt – sogar Erwachsene. Und was noch viel wichtiger ist: Du lernst wie einfach es ist, Situationen in deinem Leben um zu drehen und zu positiven Erfahrungen werden zu lassen. Lies mehr hierüber oder bestelle direkt ein Exemplar auf:

www.kinderaffirmation.de

Die Lemniskate und Augenaffirmationen

Patricia schickte mir folgendes Mail:
„Ich habe eine Frage zur Verwendung der Affirmationen. Du schreibst ‚Wenn du während des Aufsagens mit deinen Augen der Form einer Lemniskate folgst (das Unendlichkeitszeichen oder die liegende Acht), dann integrierst du die Affirmation tief in deinem Unterbewusstsein.’

Es ist mir nicht klar, ob ich mit beiden Augen tatsächlich die liegende Acht beschreiben soll (also die Augen drehen) und ob ich das mit geschlossenen oder offenen Augen mache? Oder schließe ich einfach meine Augen und stelle mir eine liegende Acht vor?“

Es ist Sinn und Zweck der Übung mit geöffneten Augen die Form einer Lemniskate, die auch die ‚Tibetanische Acht’ genannt wird, zu beschreiben. Zuerst schaust du rechts nach oben, dann nach rechts, dann nach unten, dann links in die Mitte, dann links nach oben, dann nach links, dann nach unten und immer so weiter. Es ist auch eine gute Übung für deine Augen, wenn du zum Beispiel viel am Computer arbeitest. Während des Aufsagens einer Affirmation bewirkt sie, dass beide Gehirnhälften stimuliert werden und so zusammenarbeiten. Auf diese Weise findet die Affirmation sowohl Zugang zur linken als auch zur rechten Gehirnhälfte, anstatt nur über die intellektuelle Seite aufgenommen zu werden. Das Tempo, in dem du die Lemniskate ausführst, darf nicht zu schnell und kann ruhig ganz, ganz langsam sein. Höre dabei vor allem auf dich selbst!

Wenn wir schon einmal über Augen sprechen, füge ich gleich noch ein paar schöne Affirmationen für deine Augen hinzu:

Liebevoll betrachte ich mich selbst, liebevoll betrachte ich meine Fehler. Ich sehe all meine fantastischen Qualitäten.
Ich sehe ganz deutlich, was für ein prächtiger Mensch ich bin.

Affirmationen bei Chemotherapie

Miriam Grosfeld schickte mir folgendes Mail:
"Deine Affirmation von diesem Monat (Ich entscheide mich für positive Gedanken) passt genau zu meiner derzeitigen Lebenssituation. Ich hatte Darmkrebs (im April wurde ich operiert) und bekomme jetzt Chemotherapie. Indem ich jeden Tag aufs Neue positiv denke und positive Gedanken ausspreche, halte ich durch. Ich vertraue darauf, dass ich ganz gesund werde und bleibe. Ich bin sehr froh über deine monatlichen Affirmationen und Tipps. Sie haben mir schon oft geholfen."

Das war meine Antwort:
Danke für deine Nachricht. Deine positive Haltung strahlt förmlich daraus hervor! Ich möchte dir gerne noch zwei Affirmationen auf deinen Weg mitgeben:

Ich vertraue darauf, dass ich gesund bin. (Merkst du den kleinen Unterschied zu deinem eigenen Satz?)

Die nächste Affirmation ist speziell für die Zeit rund um Chemotherapien:

Die Chemotherapie hilft mir genau dort wo es nötig ist und lässt alle anderen Stellen in meinem Körper unangetastet. Ich bin zu jeder Zeit heil und sicher.

The sky is the limit oder: Wer bin ich?

Wer ist eigentlich die Person, die hinter den Affirmationen des Monats steht?

Mein Name ist Edith Hagenaar und ich bin geborene Niederländerin. Vor zwanzig Jahren hörte ich zum ersten Mal von der Kraft der Gedanken und seit dem arbeite ich mit Affirmationen. Die Idee der Affirmationen brachte in mir etwas zum Schwingen, aber ich konnte damals keine weiterführenden Bücher darüber finden. Aus diesem Grund habe ich damit begonnen, selbständig mit Affirmationen und positivem Denken zu arbeiten.

Ich verfügte schon immer über eine positive Lebenseinstellung und die schönste Affirmation, die man einem Kind auf seinem Weg mitgeben kann, hat mir mein Vater zum Geschenk gemacht. Sie hat mich während meiner gesamten Jugend begleitet:

„Was auch immer du willst, du kannst es erreichen, the sky is the limit.“
(nur der Himmel ist die Grenze) (Mein Vater hat übrigens noch nie von Affirmationen gehört, es aber intuitiv richtig gemacht!)

Durch meine Arbeit mit Affirmationen und positivem Denken, habe ich schon viele kleine und auch große Dinge erreicht. Ich wurde zum Beispiel zur ersten weiblichen Vorsitzenden unseres Studentenvereins gewählt (was eine große Errungenschaft darstellte; ohne selbstherrlich sein zu wollen!), weil ich nicht nur selbst mit Affirmationen arbeitete, sonder sie auch in meine Ansprache eingebaut hatte (ich wiederholte immer wieder, dass man auf den Inhalt achten musste und vermied negativ formulierte Sätze wie ‚Lasst euch nicht von der Tatsache stören, dass ich eine Frau bin’). Auch während meiner drei Schwangerschaften verwendete ich sehr viele Affirmationen, was die Geburten zu fantastischen, unkomplizierten und glücklichen Erlebnissen machte (Alle drei Kinder sind zu Hause und unter Wasser geboren!). Diesem Thema habe ich sogar ein Buch gewidmet: Schwungvoll Schwanger Affirmationen!

Vor ungefähr zehn Jahren bin ich mit dieser Website begonnen und zwar nur für den eigenen Gebrauch! Ich wollte jeden Tag mit einer neuen Affirmation beginnen und da ich auch gerade lernte, wie eine Website zu programmieren war, erschien es mir ein tolles Projekt. Auch andere fanden Gefallen an dieser Idee und ich beschloss einen eigenen Domain zu verwenden: www.denkenistlenken.de.

In den letzten Jahren wurde ich immer wieder auf die Werke von Louise Hay gewesen. In meinem Kopf hatte sich jedoch ein verrückter Gedanke eingenistet: Ich befürchtete Plagiate zu schreiben und wollte ihre Bücher daher nicht lesen – mittlerweile schrieb ich immer mehr Artikel über Affirmationen, verfasste selbst allerlei Affirmationen (auch für andere) und schrieb Bücher über positives Denken und Affirmationen.

Erst im letzten Jahr habe ich „Du kannst es!“ (heißer Tipp!) von ihr gelesen und als ich die Möglichkeit hatte, sie persönlich zu treffen, habe ich das Buch „Heile deinen Körper“, das ihr zum Durchbruch verhalf, gekauft. (Jetzt habe ich ein signiertes Exemplar!)

Mit Hilfe dieses Buches, konnte ich mich selbst von Migräne befreien, denn während der letzten drei Monate arbeite ich mit der Migräne-Affirmation und habe ich keine der Anfälle mehr gehabt, die sich normalerweise alle drei Wochen bemerkbar machen. Ich habe auch zu 80% weniger Probleme mit meinem Heuschnupfen und hatte zum ersten Mal meine Periode mit maximal 5% von den üblichen Krämpfen. (Ich verwende übrigens außer den Affirmationen auch die EFT-Methode.)

Ja, ich habe die Kraft der Gedanken für mein Leben nicht nur entdeckt, sondern auch oft erfahren. Aber, mit Louise Hay gesprochen: „Du musst bereit sein, die mentale Arbeit zu verrichten.“ Mit Affirmationen arbeiten ist echte Arbeit. Du musst viel hineinstecken, dafür erhältst du aber auch viel zurück!

Foto Edith: Petra van Vliet

Mehr Informationen über meine Affirmationsbücher und –produkte findest du hier.

Zwei Sorten Affirmationen

Leserin Carina hatte über Affirmationen folgende Bemerkung: Eine Affirmation, die in ‚konkreter und aktiver’ Sprache verfasst ist, erfahre ich als eine stärkere Affirmation. Nehmen wir die Affirmationen vom März als Beispiel: Die Affirmation „Ich stelle bewusst Kontakt zur Erde her“ ist konkret und aktiv formuliert. Die Extraaffirmation „Wenn ich geerdet bin, kann meine Intuition wachsen“ hingegen beschreibt eine Ursache und ihre Folge und würde stärker sein, wenn sie in konkreter, aktiver Sprache verfasst wäre, zum Beispiel: „Ich bin geerdet und meine Intuition kann wachsen.“

Meine Reaktion:
Was du schreibst, stimmt vollkommen. Es gibt aber noch eine zweite Möglichkeit, wie Affirmationen wirken können. Die erste Möglichkeit ist jene die du nennst: Eine bestimmte Handlung initiieren. Die zweite Möglichkeit ist das Kreieren einer neuen Überzeugung.

Die Affirmation „Ich stelle bewusst Kontakt zur Erde her“ ist ein gutes Beispiel, um auf die erste Möglichkeit einzugehen. Es wird das Ziel verfolgt, eine Handlung in deinem Gehirn einzuprogrammieren, sodass diese ab und zu von selbst an die Oberfläche kommt, und du dann bewusst diese Handlung ausführst – was in diesem Fall bedeutet, dass du bewusst Kontakt zur Erde herstellst.
Deine Affirmation „Ich bin geerdet und meine Intuition kann wachsen“ fällt unter dieselbe Kategorie, obwohl ich sie selbst etwas anders, wie folgt, formulieren würde „Ich bin geerdet. Meine Intuition wird jeden Tag grösser und grösser.“
Die Verwendung des Wortes ‚kann’ schwächt die Affirmation in diesem Fall ab.

Die zweite Affirmation „Wenn ich geerdet bin, kann meine Intuition wachsen“ zeigt ein Beispiel für die zweite Kategorie Affirmationen: Eine alte Überzeugung wird entweder überschrieben oder du nimmst eine neue Überzeugung, eine neue Idee, in dir auf. Manchmal benötigst du eine derartige Überzeugung, da ohne sie eine handlungsorientierte Affirmation häufig nicht funktionieren würde. Dazu ein Beispiel:

Handlungsorientierte Affirmation:
Ich nehme mir jeden Tag Zeit für mich selbst.

Gehe jetzt davon aus, dass du die unbewusste Überzeugung hegst, dass Zeit nehmen für dich selbst mit Faulheit oder Egoismus verbunden ist. In diesem Fall ist es zielführend und gut mit einer überzeugungsorientierten Affirmation zu arbeiten, wie zum Beispiel:

Wenn ich mir jeden Tag für mich selbst Zeit nehme, bin ich eine bessere Mutter (Vater/ Angestellter / Mensch / usw.).

Die handlungsorientierte Affirmation „Ich nehme mir jeden Tag Zeit für mich selbst“ und „Ich bin eine gute Mutter“ haben eine andere Auswirkung.

Ich hoffe, dass diese Erklärung alles verdeutlicht!
(Anzeige)


Lieber eine Kurze!

Letztens war ich mit einer ziemlich langen Affirmation für mich selbst beschäftigt. Und vielleicht gerade weil es mir so schwer fiel, diese Affirmation als Wahrheit zu akzeptieren, gelang es mir einfach nicht, mir diese Affirmation zu merken . . . Verzweifelt stellte ich mir immer wieder die Frage, warum es nicht einfach eine kurze, aber schlagkräftige Affirmation sein konnte.

Jeden Monat schicke ich Lesern meiner Affirmation des Monats ein paar Fragebögen, worin ich sie unter anderem auch frage, ob ihre Vorliebe nach einer längeren oder einer kürzeren Affirmation ausgeht. Es ist natürlich möglich, dass ich die Frage falsch stelle, aber es ist auffallend, dass nur wenige Menschen angeben, es würde ihnen nichts ausmacht und überhaupt niemand eine längere Affirmation bevorzugt!

Es ist eigentlich logisch: Wir haben alle viel zu tun, wir wollen nicht viel Zeit für unsere Affirmationen aufwenden und längere Affirmationen sind auch noch um vieles schwieriger in unser System zu integrieren!

Aber während ich mich mit meiner langen, schwer zu akzeptierenden Affirmation abmühte, wurde mir auf einmal folgendes bewusst: Kurz ist nicht immer schlagkräftiger. Manchmal ist gerade das Abmühen, das Üben, das ständige Wiederholen dasjenige, was wir benötigen, um uns ganz und gar von einer neuen Wahrheit durchdringen zu lassen – um sie durch und durch und mit unserem ganzen System als Wahrheit zu akzeptieren.

Und auf einmal war mir klar: Entweder ich wehre mich weiterhin gegen diese lange, ‚schwierige’ Affirmation, oder ich ringe mich endlich dazu durch, sie jetzt und für immer auswendig zu lernen.

Ich habe diese Affirmation sicher hundert, nein zweihundert Mal, gelesen, bevor sie endlich in meinem Kopf verankert saß. Und dann musste ich erst noch mit der Visualisierung und dem Aufrufen des dazugehörigen Gefühls beginnen (zwei Techniken, die die Wirkung der Affirmation verstärken). Letztendlich hatte ich einen ganzen Abend und danach auch noch zwei weitere Wochen darauf verwendet, mit dieser Affirmation zu arbeiten (und wenn ich denke, sie zu benötigen, kann ich sie jederzeit abrufen).

Über welche Affirmation ich spreche? Sie wurde von Louise Hay geschrieben und kommt aus ihrem Buch „You can heal your life“:

Ich übergebe mich dem Strom des Lebens und lasse das Universum für alles sorgen, was ich benötige und das auf eine einfache und komfortable Weise. Das Leben gehört mir!


Diese Affirmation wurde für Menschen mit Migräne geschrieben. Und? Tatsächlich habe ich seitdem keine Migräneanfälle mehr erlitten.

Warum ORANGE?

Ich habe nachstehende Frage erhalten: Deine Website ist sehr schön, aber ich würde gerne wissen, warum die Grundfarbe ORANGE ist? (Es geht dabei um die Website www.denkenistlenken.de, nicht um dieses Weblog hier.)

Die Farbe ORANGE für meine Affirmationswebseite ist eine bewusste Entscheidung gewesen. Dasselbe gilt auch für eine Vielzahl meiner Affirmationsprodukte, wie das Arbeitsheft „Durchbrich deine Denkbilder“. ORANGE ist die Farbe des zweiten Chakras, das mit Kreativität in Zusammenhang gebracht wird – nicht nur im Sinne von kreativ sein, sondern auch im Sinne von etwas kreieren, etwas aufbauen. Es verbindet sich mit der Kraft von: „Das ist was ich will, mit Lust und Freude“. ORANGE sorgt für Selbstsicherheit, Vitalität, Heilkraft und Lebenslust. Außerdem ist diese Farbe Sinnbild für Bewegung und Wärme. Das sind alles Qualitäten, die uns beim Integrieren von Affirmationen fantastisch helfen.

Zudem steht das zweite Chakra und die Farbe Orange für Gefühle und das Erfahren von Gefühlen. Affirmationen sind bis zu einem gewissen Grad mental ausgerichtet: du verwendest deine rechte Gehirnhälfte (logisches Denken) zum Ausdenken, Formulieren, Aufsagen und Auswendiglernen von Affirmationen. Affirmationen zeigen allerdings erst dann gute Wirkung, wenn du nicht nur die rechte sondern auch die linke Gehirnhälfte (Gefühl) verwendest. Die Farbe ORANGE hat einen stimulierenden Einfluss darauf.

Übrigens können tatsächlich bei manchen Affirmationen auch andere Farben verwendet werden. Affirmationen zum Beispiel, die helfen sollen um Lernen zu erleichtern, werden oft durch die Farbe blau unterstützt. Sehe auch die neue Affirmationskarte ,Ich kann an jedem Tag neu beginnen':

Das Land der integren Menschen (oder: Affirmationen funktionieren!)

Dass Affirmationen funktionieren, wird durch ein Land in Afrika bewiesen, dass vollständig von anderen Ländern eingeschlossen ist und dessen Bevölkerung zum größten Teil unter der Armutsgrenze lebt. Früher war dieses Land eine französische Kolonie und hat Obervolta geheißen. Der Name der Hauptstadt klingt fantastisch. Ein Name, den ich als Kind schon kannte, da mein Vater ihn ständig verwendete, einfach weil er so schön ist: Ouagadougou. Dieses Land ist Teil der Sahelzone und zählt rund 14 Millionen Einwohner.

In den meisten afrikanischen Ländern scheint die Korruption freies Spiel zu haben. Nicht so in diesem Land. Warum das so ist? Eine Erklärung lässt sich sicher im Namen dieses Landes finden:

Die Bedeutung von Burkina Faso ist nämlich
„Das Land der integren Menschen“.

Die Kraft von Wörtern...

Ich habe vor kurzem folgendes Zitat von Konfuzius (Chinesischer Philosoph, 551 v. Chr. – 479 v. Chr.) gelesen:

„Kenntnisse über die Kraft und Streckung von Wörtern sind die erste Voraussetzung für Kenntnisse über Menschen.“

Loslassen macht Spaß!

Guusje hat folgendes geschrieben:
“Es fällt mir sehr schwer, um Dinge los zu lassen (wem nicht?), aber ich habe vor allem Schwierigkeiten mit alten Überzeugungen und dann vor allem solchen, die zwischenmenschliche Beziehungen betreffen. Wenn ich zu etwas NEIN sagen sollte, weil das besser für mich wäre, sage ich viel zu oft JA. Oft genug weiß ich in diesen Moment sehr wohl, was gut für mich wäre, höre ich aber nicht darauf, weil ich gelernt habe, gegen mein Gefühl zu handeln.

„Fange gar nicht erst damit an. Eine neue Beziehung wird bei mir sowieso nichts!“ Das ist eine meiner stärksten Überzeugungen. Eine andere ist: „Bewahre deine Tränen für dein Begräbnis.“ Meine Emotionen werden selten sichtbar . . . : „Kopf hoch und weiter, noch ein bisschen. Morgen scheint wieder die Sonne.“ Ich kenne noch viel mehr dieser Überzeugungen.“

Ich habe für Guusje ein paar Affirmationen gemacht, mit denen sie arbeiten kann:

Es ist einfach, um Dinge los zu lassen.
Loslassen macht Spaß!
Wenn ich etwas los lasse, kommt etwas Neues an dessen Stelle.
Ich tue, was gut für mich ist.
Beziehungen können nur erfolgreich sein.*
Alle meine Beziehungen sind erfolgreich.
Es ist schön, um mit jemandem eine tiefgehende Beziehung zu führen.
Ich bin fähig, eine lebenslange, liebevolle Beziehung mit einem fantastischen Partner zu führen.
Mein Kummer hat jetzt einen Platz.


* Beziehungen sind immer erfolgreich, auch wenn sie nicht standhalten! Du hast nämlich eine herrliche Zeit mit jemandem verbracht und viel davon gelernt. Das kann man doch Erfolg nennen?!

Und manchmal kannst du einfach nicht positiv denken...

Und auch das ist gut!

Du darfst auch anerkennen, dass dir etwas schwer fällt, wenn du Schwierigkeiten hast.

Du darfst auch anerkennen, dass du Schmerzen leidest, wenn dich etwas schmerzt.

Du darfst auch anerkennen, dass du traurig bist, wenn du traurig bist.

Manchmal liegt in dieser Anerkennung auch gleich die Lösung verborgen: Indem du dich dem zuwendest, was so überdeutlich um Zuwendung fragt und es anerkennst, indem du es liebevoll betrachtest, kann es sich nämlich von selbst auflösen. Ich selbst merke das zum Beispiel mit kleinen Schmerzen, Problemen oder Gefühlen: Ok, ich bin jetzt böse, auch das ist ok!

Ich habe folgendes Email erhalten:
„Nach dreizehn Jahren warten und vielen Missschlägen, bin ich endlich schwanger von unserem ersten Kind. Und es ist alles andere als ein Fest. Erstens zeigte ein Bluttest eine erhöhte Chance auf ein Kind mit Downsyndrom (willkommen zwar, aber doch auch eine Enttäuschung) und jetzt, nachdem weitere Tests auf ein gesundes Kind deuten, ist mir auch nach fünf Monaten Schwangerschaft noch Tag und Nacht übel und fühle ich mich schrecklich. Nein, diese Schwangerschaft ist absolut kein Fest und ich kann affirmieren bis ich umfalle, es wird nicht besser dadurch.“

Es erscheint seltsam, aber ich kann nur sagen: Lasse das Affirmieren sein! Gib in erster Linie deinen Gefühlen nach (und das tust du schon, indem du dieses Email schreibst):

-Ich bin schrecklich enttäuscht, weil ich so krank bin!
-Ich fühle mich schwer ####!
-Ich finde schwanger sein überhaupt nicht toll!

Manchmal bewirkt ein Zulassen deiner wirklichen Gefühle eine enorme Entladung, vor allem wenn du lange Zeit probiert hast, diese zu verbergen oder sogar zu zudecken mit positiven Affirmationen. Es ist, als ob dein Körper sagen will: Hee, endlich Interesse für das eigentliche Problem!

Und verwende danach die folgende Affirmation, die fantastisch funktioniert in Situationen als in dieser (aber wiederhole sie sooft bis du Erleichterung fühlst):

Obwohl ich mich so schlecht fühle, akzeptiere ich mich vollkommen und liebe ich mich selbst.

(Anstelle von „ich mich so schlecht fühle“ kannst du natürlich andere Worte einsetzen.)

(Ich habe diesen „Obwohl“-Satz übrigens an EFT, Emotional Freedom Technique, zu danken.)

Every day, in every way, I am better and better


Die Mutter aller Affirmationen wurde von Emile Coué (Foto) geschrieben und ist im Deutschen frei übersetzt:

Jeden Tag werde ich besser und besser.

Eine bessere Übersetzung des ursprünglich englischen Textes ist mir noch nicht begegnet. Dieser Text ist in Reimen und wird dadurch noch stärker:

Every day, in every way, I am better and better.

Für eine gute und treffende Übersetzung wäre ich sehr dankbar!